Radikaler Schlussstrich am Bodensee: Warum Matthias Reim sein altes Leben verkauft – und was jetzt kommt

Es weht ein spürbarer Wind der Veränderung über das beschauliche, idyllische Ufer des Bodensees. Dort, wo sanfte Wellen an die Uferpromenade schlagen und malerische Landschaften einen atemberaubenden Kontrast zum hektischen, grellen Showgeschäft bieten, hat einer der größten und legendärsten Stars der deutschen Musikgeschichte über viele Jahre hinweg seinen ultimativen Rückzugsort gefunden. Matthias Reim, der charismatische Mann, der mit unsterblichen Hits wie „Verdammt, ich lieb’ dich“ ganze Generationen prägte, die riesigen Stadien füllte und in der Vergangenheit eine beispiellose musikalische wie private Achterbahnfahrt erlebte, ordnet sein Leben in diesen Tagen gerade völlig neu. Und dieser Prozess vollzieht sich mit einer Radikalität und schonungslosen Konsequenz, die selbst eingefleischte Beobachter und langjährige Fans des 68-jährigen Kult-Rockers im ersten Moment absolut verblüffen dürfte. Wer nun angesichts dieser Meldungen jedoch sofort an die üblichen, tragischen Schlagzeilen denkt, die ein solcher medialer Ausverkauf im unruhigen Showbiz oft mit sich bringt – an dramatische Ehe-Trennungen, tiefe familiäre Zerwürfnisse oder gar drohende finanzielle Abstürze –, der irrt sich glücklicherweise gewaltig. Die wahre Geschichte hinter Matthias Reims großem Schlussstrich ist weitaus positiver, tiefgründiger und emotionaler. Es ist das faszinierende und ehrliche Porträt eines Mannes, der in der späten, aber umso glücklicheren Phase seines Lebens glasklar erkannt hat, was auf dieser Welt wirklich zählt – und was im Umkehrschluss eben einfach nur noch unnötiger, schwerer Ballast ist.

Beginnen wir mit dem wohl emotionalsten Abschied dieses Sommers: dem anstehenden Verkauf seines innig geliebten Motorbootes. Ein eigenes Boot auf dem Bodensee zu besitzen, ist für zahllose Menschen der absolute Inbegriff von ultimativer Freiheit, entspanntem Luxus und purer Lebensqualität. Für den ruhelosen Künstler Matthias Reim war dieses schnelle Boot ganze 13 Jahre lang genau das: ein unendlich loyaler Begleiter, ein schwimmendes, intimes Wohnzimmer, eine kleine, schaukelnde Insel der Glückseligkeit weit weg von kreischenden Fans, fordernden Managern und aufdringlichen Paparazzi. Wenn man ihn heute nach den unbeschwerten Sommern der Vergangenheit fragt, beginnt der Sänger fast schon wehmütig und mit leuchtenden Augen zu schwärmen. In den goldenen Jahren, als seine älteren Kinder – darunter auch Marie und Julian Reim, denen er übrigens lange Zeit vehement, aber letztlich völlig erfolglos die harte, entbehrungsreiche Musikkarriere ausreden wollte – noch regelmäßig bei ihm zu Besuch waren, verbrachte die bunt gemischte Patchwork-Familie beinahe täglich herrlich unbeschwerte Stunden auf dem glitzernden Wasser. Es war eine unvergessliche Ära. Der Anker wurde in stillen, verborgenen Buchten geworfen, auf dem heißen Deck glühte gemütlich der Grill, das laute Lachen der Jugendlichen hallte unbeschwert über das weite Wasser. Die Familie, so beschreibt es Reim heute rückblickend völlig offen selbst, lebte damals im Sommer “mehr oder weniger am See und auf dem See.” Das schnelle Boot war der uneingeschränkte, zentrale Dreh- und Angelpunkt ihres sommerlichen Alltags, ein sicherer Ort voller Leichtigkeit, dröhnender Musik und unschätzbarer Familienerinnerungen, die ihm niemand mehr nehmen kann.

Doch die unerbittliche Zeit bleibt bekanntlich für niemanden stehen, nicht einmal für einen zeitlosen, ewig jugendlich wirkenden Rockstar. Die kleinen Kinder von damals sind längst erwachsen geworden, haben das warme Nest verlassen, sind flügge gemacht und haben ihre eigenen, oftmals sehr erfolgreichen Wege in der Welt eingeschlagen. Sie leben nun verstreut an unterschiedlichsten Orten, fokussieren sich mit vollem Einsatz auf ihre eigenen Karrieren und Beziehungen und kommen logischerweise nicht mehr in Scharen an den Bodensee gereist, um wochenlang passiv auf Papa Reims Boot in der Sonne zu liegen. Damit verlor das einst so geliebte schwimmende Domizil vollkommen abrupt seinen einstigen Sinn und Zweck. Statt freudiger, turbulenter Familienausflüge herrschte bald wochen- und monatelanger Stillstand am verwaisten Anleger.

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ließ Matthias Reim kürzlich mit seiner gewohnt ungeschönten, ehrlichen und direkten Art einen bemerkenswerten Satz fallen, der die aktuelle, ernüchternde Situation auf dem Wasser perfekt und treffend zusammenfasst: „Wir sind in zwei Jahren zweimal eine halbe Stunde herausgefahren. Punkt.“ Das ist die harte, absolut pragmatische Realität des Lebens. Ein immens teures, sehr pflegeintensives Boot zu besitzen, um es dann gerade einmal für eine mickrige Stunde in vierundzwanzig langen Monaten zu nutzen, ergibt schlichtweg keinen rationalen Sinn mehr. Doch es ist beileibe nicht nur die unweigerliche Abwesenheit der älteren Kinder, die dem Bootstrip für Reim den romantischen Reiz nahm. Es gibt noch einen zweiten, winzigen, aber dafür sehr lautstarken Grund: Töchterchen Zoe. Im Frühjahr 2022 erblickte das gemeinsame Wunschkind von Matthias Reim und seiner heutigen Ehefrau, der überaus talentierten und charmanten Schlagersängerin Christin Stark, das Licht der Welt. Und jeder, der schon einmal verzweifelt versucht hat, mit einem energiegeladenen, strampelnden Kleinkind einen entspannten, stressfreien Tag auf einem schwankenden, engen Motorboot zu verbringen, der weiß nur zu gut, dass dies oftmals eher in purem, nervenaufreibendem Stress als in idyllischer, maritimer Erholung ausartet. Reim gibt ganz offen und ehrlich zu, dass die wenigen gut gemeinten Versuche, mit der kleinen Zoe an Bord in See zu stechen, alles andere als entspannt und friedlich gewesen seien. Man muss pausenlos hellwach sein, ununterbrochen aufpassen, zwickende Schwimmwesten richten, das quengelnde Kind bei Laune halten – der romantische, sorgenfreie Zauber der ungebundenen Vergangenheit war einfach unwiederbringlich verflogen. Für den inzwischen 68-jährigen Vollblutmusiker wurde die logische Konsequenz daher irgendwann unausweichlich und völlig glasklar: Das Boot ist heute kein Wegpunkt mehr, es muss verkauft werden.

Und dieser pragmatische Entschluss ist offenbar wirklich nur die buchstäbliche Spitze des Eisbergs seiner derzeitigen Lebensumstellung. Denn nicht nur von dem lieb gewonnenen, langjährigen Wassergefährt trennt sich die Familie leichten Herzens, sondern auch von ihrem gewaltigen, überaus repräsentativen Rückzugsort an Land. Die prächtige, imposante Villa in Stockach am Bodensee steht aktuell ebenfalls ganz offiziell zum Verkauf. Und werfen wir einmal einen genaueren, staunenden Blick auf die immensen Eckdaten dieses Anwesens, wird unfassbar schnell klar, in welch luxuriösen und geradezu gigantischen Dimensionen die Reims hier bis zuletzt im Alltag residiert haben. Die angebotene Immobilie ist wahrlich ein wahrgewordener, exklusiver Wohntraum. Sie bietet atemberaubende 600 Quadratmeter reine Wohnfläche, die sich weitläufig, hell und luftig über insgesamt 12 großzügige Zimmer auf drei imposanten Etagen verteilen. Doch als wäre das allein für eine Familie noch nicht genug, verfügt das hochherrschaftliche Anwesen über nicht nur ein, sondern gleich zwei private Schwimmbäder und einen voll ausgestatteten, luxuriösen Wellnessbereich, der selbst einem Fünf-Sterne-Luxushotel in absolut nichts nachsteht. Der offiziell aufgerufene Verkaufspreis für dieses mondäne, uneinsehbare Schmuckstück in absoluter Premiumlage liegt bei stolzen und beeindruckenden 2,25 Millionen Euro. Bislang, so die derzeitigen, aktuellen Informationen vom Immobilienmarkt, hat sich allerdings noch kein zahlungskräftiger, passender Käufer gefunden, der bereit ist, diesen stolzen Preis zu zahlen und die großen Schlüssel des berühmten Sängers zu übernehmen.

Aber die Frage drängt sich unweigerlich auf: Warum gibt man ein solches idyllisches Paradies, in das man zweifellos viele Jahre lang Herzblut, extrem viel Geld und tiefe Liebe investiert hat, eigentlich so völlig freiwillig und scheinbar klaglos auf? Auch hier lautet die Antwort von Matthias Reim verblüffend simpel, unaufgeregt und herrlich pragmatisch. Im jüngsten, sehr intimen Gespräch mit der Regionalzeitung “Südkurier” erklärte der gebürtige Hesse und leidenschaftliche Vollblutmusiker kürzlich seine völlig ehrlichen Beweggründe: „Als wir noch vier Kinder im Haus hatten, waren die 600 Quadratmeter Wohnfläche und der große Garten gut. Aber jetzt sind wir nur noch zweieinhalb Leute da, reicht uns eine kleinere Wohnung. Punkt.“ Es ist die klassische, psychologische Problematik des sogenannten “Empty Nest Syndroms”, vernünftig und logisch verknüpft mit den veränderten Anforderungen und Wünschen eines reiferen Alters. Ein derartiges, massives Mega-Haus muss schließlich nicht nur einmalig teuer bezahlt, sondern Tag für Tag auch aufwendig gepflegt, teuer beheizt, ständig instand gehalten und mühsam gereinigt werden. Es saugt unweigerlich kostbare Zeit und wertvolle Lebensenergie ab – essenzielle Ressourcen, die der Musiker heute sehr viel lieber in seine junge Familie und in seine immer noch florierende, kräftezehrende Bühnenkarriere stecken möchte.

Was bei dieser massiven, fast schon radikalen Reduzierung der materiellen Lebensverhältnisse ganz besonders auffällt, ist die beispiellose, fast schon buddhistische Gelassenheit, mit der Matthias Reim diesen gewaltigen Prozess vollzieht. Unzählige andere Menschen würden beim unvermeidlichen Verlust oder Verkauf eines derart geliebten, über Jahre bewohnten Familienhauses oder eines emotional aufgeladenen Bootes nostalgisch, schwermütig werden, vielleicht sogar in bittere Tränen ausbrechen oder wehmütig und verzweifelt an der verblassenden Vergangenheit klammern. Nicht so Matthias Reim. Der Mann, der im Laufe seines absolut verrückten, filmreifen Lebens schon einmal unglaubliche Millionenbeträge verdiente, sie durch fatale Fehlinvestitionen und völlig falsche Berater komplett wieder verlor, jahrelang unter einem immensen, erdrückenden Schuldenberg von rund 13 Millionen Euro ächzte und sich dann mit purer, reiner Willenskraft, eisernem Durchhaltevermögen und neuen, sensationellen Megahits wieder ganz nach oben an die Chartspitze und zurück in die völlige finanzielle Freiheit kämpfte, hat schlichtweg eine völlig andere, sehr geerdete und gesunde Perspektive auf weltlichen Besitz entwickelt. Materielle Güter definieren ihn schon lange nicht mehr als Mensch. „Ich hänge nicht so an solchen Sachen“, gibt er unumwunden und schulterzuckend über den anstehenden Bootsverkauf zu Protokoll. Und seine konsequente Haltung zum gesamten Immobilien- und Luxus-Ausverkauf fasst er in einem ebenso kurzen wie unglaublich prägnanten und befreienden Mantra zusammen: „Weg jetzt. Alles einfach weg.“

Dieser prägnante Satz zeugt nicht etwa von dunkler Verbitterung oder gar einer heimlichen, brodelnden familiären Krise, sondern vielmehr von einer unendlichen, seelischen inneren Befreiung. Es ist das bewusste, gewollte Loslassen von Dingen, die den gegenwärtigen, aktuellen Lebensabschnitt nicht mehr aktiv bereichern, sondern ihn insgeheim nur noch schwer belasten. Matthias Reim räumt auf, und zwar gründlich. Er schafft dringend benötigten physischen und mentalen Platz in seinem Kopf. Platz für ein freies Leben, das absolut nicht mehr von der ewigen Instandhaltung eines 600-Quadratmeter-Hauses oder der lästigen Wartung eines völlig ungenutzten Bootes fremddiktiert wird. Und vor allem: Er schafft immensen Platz für sein gegenwärtig allergrößtes privates Glück, das heute einen ganz anderen, wunderbar zarten Namen trägt – Zoe.

Die überraschende Geburt seiner jüngsten Tochter im Jahr 2022 hat die innere, geordnete Welt des Matthias Reim noch einmal völlig aus den gewohnten Fugen gehoben und emotional komplett neu geordnet. Wenn Männer in einem Alter, in dem unzählige andere längst ihren wohlverdienten Rentenbescheid studieren, den Garten pflegen und sich seelisch auf das geruhsame Seniorendasein vorbereiten, noch einmal Vater werden, schwingt in der Öffentlichkeit und in den Medien gesellschaftlich oft harte Kritik oder zumindest große Skepsis mit. Und auch Matthias Reim selbst war vor diesen zweifelnden Stimmen in seinem eigenen Kopf absolut nicht gefeit. Er gibt heute ganz ehrlich, offen und verletzlich zu, dass er anfangs vor der Geburt sehr stark gezweifelt habe. Die quälenden, nächtlichen Fragen, ob er mit weit über 60 Jahren nicht schlichtweg viel zu alt für kräftezehrende, schlaflose Nächte, ständiges Windeln wechseln und die enorme, unbändige Verantwortung für ein weiteres, komplett neues kleines Leben sei, trieben ihn immer wieder massiv um. Er hatte dieses anstrengende Kapitel für sich eigentlich längst gedanklich und körperlich abgeschlossen. Doch als die kleine Zoe dann das strahlende Licht der Welt erblickte und er dieses winzige, verletzliche Bündel Leben zum ersten Mal in den starken Armen hielt, wischte das überwältigende Vaterglück alle Bedenken und Ängste gnadenlos, liebevoll und endgültig beiseite.

Heute strahlt der sonst so raue, coole Rocker weich über das ganze Gesicht, wenn er voller Stolz von seiner jüngsten Tochter spricht. Er bezeichnet die kleine Zoe voller Inbrunst, Liebe und Demut als ein echtes „Geschenk des Himmels“. Dieses besondere Kind hat seinen Blick auf das späte, bewusste Vatersein, auf die unaufhaltsame Vergänglichkeit der Zeit und vor allem auf das, was im kurzen Leben wirklich oberste Priorität haben sollte, fundamental und unwiderruflich zum Positiven verändert. Plötzlich ist es völlig zweitrangig und absolut irrelevant, ob ein sauteures Motorboot ungenutzt am Pier dümpelt oder wie viele leere, staubige Gästezimmer die eigene, riesige Villa eigentlich hat. Wichtig ist heute nur noch das unbeschwerte Lachen dieses einen Kindes, die tief harmonische, liebende Ehe mit seiner starken Frau Christin und die kostbare Zeit, die ihnen gemeinsam als kompakte, herrlich unkomplizierte und glückliche kleine Familie bleibt.

Und diese späte, tief empfundene familiäre Erfüllung führt am Ende zu einer weiteren, echten Sensation, die in der großen Fangemeinde derzeit für wildes Herzklopfen, begeisterte Kommentare und heftige Spekulationen sorgt. Denn während Matthias Reim bei Haus, Boot und materiellem Besitz gerade radikal und ohne mit der Wimper zu zucken den Rotstift ansetzt und drastisch verkleinert, könnte seine Familie rein theoretisch sogar noch einmal ein ordentliches Stück wachsen. Der Gedanke, dass der vitale 68-Jährige sich nach stolzen sieben Kindern (von sechs verschiedenen Frauen) nun endgültig medizinisch sterilisieren lassen oder das anstrengende Thema Familienplanung rigoros und für immer ad acta legen würde, erweist sich als völliger, absoluter Irrtum. Ganz im Gegenteil: Matthias Reim schließt ein achtes Kind absolut nicht grundsätzlich aus!

Es wäre eine fantastische Sensation, die wunderbar und perfekt in das unkonventionelle, wilde Drehbuch seines außergewöhnlichen Lebens passen würde. Der alles entscheidende Faktor in dieser aufregenden, familiären Gleichung ist natürlich seine wunderschöne Ehefrau Christin Stark. Die überaus talentierte Musikerin, die viele Jahre jünger ist als ihr prominenter Ehemann, steht mit beiden Beinen fest mitten im Leben und genießt das Muttersein in vollen Zügen. Sollte in Christin Stark in naher oder ferner Zukunft der tiefe, weibliche Wunsch nach noch einmal weiterem Nachwuchs aufkeimen, nach einem kleinen, süßen Geschwisterchen für Zoe, dann stünde ihr Gatte diesem Vorhaben definitiv nicht im Weg. Matthias Reim betonte jüngst ganz unmissverständlich und liebevoll, dass er sich einem solchen Herzenswunsch seiner geliebten Frau jedenfalls absolut nicht verschließen würde. Er weiß mittlerweile aus eigener, wunderbarer und heilsamer Erfahrung, dass man das Schicksal ohnehin nicht starr planen kann und dass jedes Kind, völlig egal in welchem Alter der glücklichen Eltern es geboren wird, ein unbezahlbarer, einzigartiger Segen ist.

So zeichnet sich am Ende dieser auf den ersten Blick so turbulenten Verkaufsgeschichten ein Bild, das weitaus versöhnlicher, inspirierender und positiver ist, als es die bloßen, nüchternen Fakten über Immobilienpreise und Bootsverkäufe zunächst vermuten ließen. Matthias Reim zieht sich keineswegs frustriert oder niedergeschlagen zurück. Er bricht nicht panisch seine Zelte ab, um in eine dunkle, traurige Depression zu verfallen oder gar einer unüberwindbaren, medialen Trennung zu entfliehen. Nein, dieser bemerkenswerte, lebenskluge Künstler mistet schlicht und ergreifend sein Leben aus. Er trennt sich konsequent, furchtlos und erhobenen Hauptes von der materiellen Hülle einer komplett vergangenen Epoche. Eine riesige, kalte Villa und ein flottes, teures Motorboot gehörten zu der wilden Zeit, als das Haus noch voller rebellischer Teenager war. Heute besteht seine Welt aus intimer, liebevoller Zweisamkeit mit Christin und dem täglichen, herzerwärmenden Trubel mit einem neugierigen Kleinkind. Dafür reicht eine schöne, übersichtliche und gemütliche Wohnung allemal. Dafür braucht es wahrhaftig kein 2,25 Millionen Euro teures Statussymbol mit zwei Schwimmbädern, die ohnehin niemand mehr aus der Familie nutzt.

Matthias Reim beweist uns allen mit diesem radikalen, mutigen Schritt einmal mehr, dass wahrer, echter Luxus am Ende des Tages absolut nicht in Quadratmetern, exorbitanten PS-Zahlen oder Millionen auf Kontoauszügen gemessen wird. Wahrer Luxus ist die unbezahlbare Freiheit, sich jederzeit neu erfinden zu können, den Mut zu besitzen, alten Ballast über Bord zu werfen, und die tiefe Erkenntnis, dass das allergrößte Glück der Welt manchmal in Form eines kleinen, lachenden Mädchens namens Zoe daherkommt. Ob am Bodensee, in einer weitaus kleineren Wohnung, auf der großen, gleißenden Bühne, die er nach wie vor liebt, oder bald vielleicht sogar mit einem freudigen Baby Nummer acht im starken Arm – Matthias Reim bleibt sich selbst absolut treu. Kompromisslos, wunderbar ehrlich und immer voller unbändiger Leidenschaft für das Abenteuer Leben. Wir dürfen alle überaus gespannt sein, welche wunderbaren Überraschungen das nächste, spannende Kapitel dieses faszinierenden Schlager-Rockers für uns noch bereithält. Eines steht jedoch heute schon unumstößlich fest: Langweilig wird es im Hause Reim auch ohne Luxus-Boot und Riesen-Villa garantiert niemals werden.

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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