Prinz Sverre Magnus: Die unfassbaren Kosten seines 66.400-Euro-Studiums und der geniale Geheimplan des norwegischen Palastes
Es ist der Beginn eines völlig neuen, aufregenden und gleichzeitig äußerst kostspieligen Kapitels im Leben des norwegischen Königshauses. Für Prinz Sverre Magnus, den jüngeren Bruder der zukünftigen Königin Ingrid Alexandra, beginnt in diesem Herbst ein Lebensabschnitt, der nicht nur sein eigenes Schicksal, sondern womöglich die gesamte zukünftige Ausrichtung der norwegischen Monarchie nachhaltig prägen wird. Lange Zeit hielt sich der königliche Hof in Oslo auffallend und beinahe mysteriös bedeckt, wenn es um die Zukunftsplanungen des 20-jährigen Royals ging. Bekannt war in der Öffentlichkeit lediglich die vage Absicht, dass Sverre Magnus irgendwo im europäischen Ausland studieren möchte. Kein genauer Ort, keine spezifische Universität, keine detaillierten Fachrichtungen wurden genannt. Doch nun ist das streng gehütete Geheimnis endlich gelüftet, und die Fakten, die dabei ans Tageslicht gekommen sind, sorgen nicht nur in Norwegen für weitreichende Diskussionen, staunende Gesichter und hitzige Debatten über Privilegien, Finanzen und die moderne Rolle eines Königshauses.
Der Sohn von Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit wird ein intensives und hochgradig anspruchsvolles Bachelorstudium in “Business Management” am renommierten Forward College beginnen. Doch wer nun glaubt, der junge Prinz würde sich für die nächsten Jahre gemütlich in einer einzigen Studentenstadt einrichten, der irrt gewaltig. Das Forward College verfolgt ein revolutionäres, unkonventionelles und höchst elitäres Bildungskonzept, das den Studierenden eine europaweite Erfahrung aufzwingt. Sverre Magnus wird nicht an einem Ort verweilen, sondern eine wahre Odyssee durch die wichtigsten Metropolen des Kontinents antreten. Sein erstes akademisches Studienjahr wird er im sonnigen und dynamischen Lissabon verbringen, einer Stadt, die in den letzten Jahren zu einem wahren Magneten für junge Unternehmer und Start-ups geworden ist. Danach führt ihn sein Weg direkt in das Herz der europäischen Diplomatie und Kultur, nach Paris. Schließlich, im dritten und letzten Jahr seines Bachelorstudiums, wird er in Berlin residieren, dem unangefochtenen wirtschaftlichen und politischen Kraftzentrum Europas. Drei europäische Weltmetropolen, drei völlig unterschiedliche Lebenswelten, drei verschiedene Sprachen und Kulturen – ein Programm, das formt, aber auch seinen extremen Preis hat.
Auf dem dichten und fordernden Stundenplan des Prinzen stehen klassische, harte akademische Disziplinen wie Wirtschaftswissenschaften, komplexe Statistik und tiefgreifendes Rechnungswesen. Es ist kein weiches Studium der Geisteswissenschaften, wie es traditionell oft von Royals gewählt wird, sondern eine knallharte Vorbereitung auf die brutale Realität der globalen Wirtschaft. Doch besonders interessant und für die Öffentlichkeit brisant wird es beim detaillierten Blick auf die Rechnung dieses akademischen Abenteuers. Allein die jährlichen Studiengebühren am Forward College sollen sich auf satte 20.600 Euro belaufen. Das ist ein Betrag, der für durchschnittliche norwegische Familien bereits eine enorme finanzielle Hürde darstellen würde. Hinzu kommen obligatorische Prüfungsgebühren von rund 550 Euro pro Jahr. Da elitäre private Bildungseinrichtungen ihre Gebührenstruktur zudem regelmäßig an die Inflation und steigende Betriebskosten anpassen, könnten sich allein die reinen Studienkosten über die anvisierten drei Jahre auf mindestens 66.400 Euro summieren. Eine astronomische Summe für einen Bachelorabschluss.
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Doch mit diesen fast siebzigtausend Euro ist das elitäre Leben des Prinzen längst noch nicht vollständig finanziert. Unterkunft, Lebensmittel, öffentliche Verkehrsmittel, Heimflüge nach Norwegen und der ganz normale, alltägliche Bedarf eines jungen Mannes in drei der teuersten Städte Europas kommen noch massiv erschwerend hinzu. Allein ein einfaches Zimmer in einem der hochpreisigen Studentenwohnheime des Colleges kann laut offiziellen, veröffentlichten Angaben leicht zwischen 10.000 und mehr als 13.000 Euro pro Jahr verschlingen. Und genau an dieser Stelle taucht in der öffentlichen Diskussion die nächste, enorm spannende Frage auf: Wird ein echter norwegischer Prinz, der Enkel des amtierenden Königs Harald V., tatsächlich wie andere, ganz gewöhnliche Studenten in einem standardisierten Wohnheim leben? Wird er sich Gemeinschaftsküchen teilen und in kleinen, zweckmäßigen Zimmern büffeln? Auf diese überaus intime Frage gibt es bislang keine klare Antwort. Der Palast in Oslo mauerte und wollte gegenüber den neugierigen Medien partout nicht verraten, wie Sverre Magnus während seines transkontinentalen Studiums residieren wird. Sicherheitsbedenken dürften hierbei ebenso eine gewichtige Rolle spielen wie der verständliche Wunsch des jungen Prinzen nach ein wenig Privatsphäre abseits der ständigen Beobachtung durch die Paparazzi.
Bei einem anderen, weitaus brisanteren Punkt wurde das Königshaus dagegen erstaunlich und erfrischend deutlich. Und dieser spezielle Punkt dürfte für die vielen norwegischen Steuerzahler, die das Königshaus kritisch beäugen, absolut entscheidend sein. Der Hof ließ offiziell verlauten, dass das teure Studium von Prinz Sverre Magnus ausdrücklich nicht aus den staatlichen Mitteln finanziert werden soll, die das Parlament (das Storting) jährlich für den königlichen Hof bewilligt. Mit anderen glasklaren Worten: Die immensen Studienkosten von weit über 66.400 Euro zuzüglich der horrenden Lebenshaltungskosten sollen nicht über die sauer verdienten Steuergelder der norwegischen Bürger bezahlt werden. Das Königshaus greift für diese elitäre Ausbildung in die eigene, private Tasche. Diese strategische Kommunikation ist ein rhetorischer und politischer Meisterzug des Hofes, der genau weiß, wie sensibel die skandinavischen Gesellschaften auf die Verschwendung von öffentlichen Geldern reagieren. Norwegen ist ein Land, das extrem großen Wert auf Gleichheit, soziale Gerechtigkeit und Transparenz legt. Ein steuerfinanziertes Luxusstudium im Ausland hätte unweigerlich zu einem massiven Aufschrei und einem spürbaren Imageverlust der Monarchie geführt.
Diese private Finanzierung ist jedoch besonders deshalb so hochgradig interessant, weil es bei seiner älteren Schwester, Prinzessin Ingrid Alexandra, vor gar nicht allzu langer Zeit völlig anders aussah. Ihr Aufenthalt und Studium im fernen Sydney wurde unter anderem auch durch staatliche Mittel unterstützt und gefördert. Warum wird bei Sverre Magnus nun ein so radikal anderer Weg gewählt? Diese brennende Frage dürfte die öffentliche Diskussion in Norwegen noch eine ganze Weile intensiv begleiten. Die Antwort liegt mit größter Wahrscheinlichkeit in der strengen hierarchischen Struktur der Monarchie verborgen. Ingrid Alexandra ist die direkte Thronfolgerin. Ihre Ausbildung, ihre Sicherheit und ihre Entwicklung sind Angelegenheiten von höchstem nationalem Interesse. Sie wird eines Tages das Staatsoberhaupt Norwegens sein. Sverre Magnus hingegen ist “nur” der zweite in der Reihe, der klassische “Spare” (Ersatz), wie man in royalen Kreisen oft etwas despektierlich sagt. Seine Ausbildung ist demnach primär eine private Angelegenheit der Familie, auch wenn er zweifellos sein ganzes Leben lang ein repräsentativer Teil des Königshauses bleiben wird.

Doch hinter den enormen Kosten und der Wahl dieses so spezifischen, wirtschaftsorientierten Studiengangs steckt möglicherweise eine noch viel größere, genial durchdachte Geschichte. Renommierte Adelsexperten und Beobachter des Hofes glauben nämlich fest daran, dass genau dieses Studium für das norwegische Königshaus langfristig von unfassbarem, geradezu unschätzbarem Wert werden könnte. Sverre Magnus wird nicht nur trockene Wirtschaftstheorien studieren. Er wird durch den ständigen Ortswechsel wertvolle internationale Erfahrungen sammeln, interkulturelle Kompetenzen aufbauen und innerhalb von nur drei Jahren tiefe Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise in Portugal, Frankreich und Deutschland gewinnen. Der angesehene norwegische Royal-Experte Ole Jürgen Schulsrut Hansen bezeichnet die Entscheidung des Prinzen deshalb völlig zu Recht als einen extrem klugen und weitsichtigen Schritt. Die strategische Idee dahinter ist in der Tat bemerkenswert und zeugt von einer modernen Auffassung der Monarchie.
Sverre Magnus könnte nach seinem erfolgreichen akademischen Abschluss weit mehr sein als nur der charmante, jüngere Bruder der zukünftigen Königin, der bei offiziellen Anlässen in Uniform ein paar Hände schüttelt. Seine internationalen Kontakte, die er an einem elitären College unweigerlich knüpfen wird, gepaart mit seinem fundierten wirtschaftlichen und statistischen Wissen, könnten ihn zu einer Art inoffiziellem, aber hochgradig effektivem Diplomaten und Wirtschaftsgesandten für Norwegen machen. In einer globalisierten Welt, in der Königshäuser zunehmend ihre Existenzberechtigung und ihren messbaren Nutzen für die Gesellschaft nachweisen müssen, ist ein Prinz mit exzellentem Business-Verständnis eine unbezahlbare Geheimwaffe. Er könnte norwegische Handelsdelegationen im Ausland leiten, internationale Wirtschaftsbeziehungen pflegen und als Bindeglied zwischen der royalen Tradition und der modernen, harten Wirtschaftswelt fungieren. Betrachtet man diese langfristige, strategische Perspektive, so wirken die initialen 66.400 Euro Studienkosten plötzlich in einem völlig anderen, geradezu investitionsgetriebenen Licht. Es ist keine elitäre Verschwendung, sondern eine kalkulierte Investition in die Zukunftsfähigkeit der norwegischen Krone.
Auch die bekannte Königshausexpertin Caroline Wagle zeigte sich von der Wahl des Studienfachs zunächst durchaus überrascht, da Royals traditionell eher zu Politikwissenschaften, Geschichte oder Jura neigen. Gleichzeitig sieht aber auch sie einen ganz klaren, massiven Vorteil in dieser Entscheidung. Das erlangte wirtschaftliche Fachwissen könnte dem Prinzen später enorm dabei helfen, nicht nur die eigenen, komplexen Ländereien und privaten Vermögenswerte der Königsfamilie effizient zu verwalten, sondern auch wohltätige Stiftungen und Projekte des Hofes nach modernen, wirtschaftlichen Prinzipien zu führen und zu optimieren. Sverre Magnus emanzipiert sich mit dieser Studienwahl spürbar von den klassischen royalen Klischees und zeigt den unbedingten Willen, hart zu arbeiten und sich in der realen, von Zahlen dominierten Welt zu beweisen.
Während Prinz Sverre Magnus also unmittelbar vor seinem großen, aufregenden Neustart in Südeuropa steht und Koffer packt, hat sich auch im Leben seiner älteren Schwester einiges drastisch verändert. Prinzessin Ingrid Alexandra hat ihr viel beachtetes Studium im australischen Sydney vorerst pausiert und setzt ihre akademische und militärische Ausbildung nun in der heimischen Hauptstadt Oslo fort. Für sie hat das neue, anspruchsvolle Semester bereits begonnen. Damit gehen die beiden royalen Geschwister zum ersten Mal in ihrem Leben deutlich unterschiedliche und voneinander getrennte Wege. Diese Divergenz ist sinnbildlich für ihre zukünftigen Rollen im Staat. Ingrid Alexandra trägt als die direkte, zukünftige Königin eine klar definierte, historisch verankerte Rolle. Ihr Weg ist vom Protokoll, von staatlichen Verpflichtungen und von der ständigen Vorbereitung auf das höchste Amt vorgezeichnet. Sie muss im Land präsent sein, das Militär kennenlernen und sich mit der norwegischen Innenpolitik vertraut machen.
Bei Sverre Magnus dagegen ist die Zukunft noch ein unbeschriebenes Blatt. Vieles ist offen, flexibel und gestaltbar. Und vielleicht macht genau diese scheinbare Unsicherheit seine aktuelle Entscheidung für das Forward College so unglaublich interessant und faszinierend. Denn sein hartes Wirtschaftsstudium könnte am Ende nicht nur darüber entscheiden, welchen bürgerlichen oder halb-bürgerlichen Beruf er einmal ausüben wird, um seinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Es könnte maßgeblich bestimmen, welche völlig neue, modernisierte Rolle Prinz Sverre Magnus künftig innerhalb der Architektur der norwegischen Königsfamilie spielen wird. Er hat die einmalige Chance, das traditionelle Konstrukt des “zweiten Kindes” neu zu definieren und zu beweisen, dass auch ein Prinz ohne direkten Thronanspruch einen gewaltigen, messbaren Beitrag zum Wohl und zum Wohlstand seiner Nation leisten kann.
Die norwegische Bevölkerung und royale Beobachter auf der ganzen Welt werden nun mit Argusaugen verfolgen, wie sich der junge Prinz in Lissabon, Paris und Berlin schlägt. Wird er den enormen akademischen Druck aushalten? Wird er sich dem Jetset-Leben hingeben oder als disziplinierter Student glänzen? Die kommenden drei Jahre werden Antworten auf all diese spannenden Fragen liefern. Eines ist jedoch heute schon absolut sicher: Die Zeiten, in denen sich junge Royals auf ihrem Titel ausruhen konnten, sind endgültig vorbei. Die moderne Welt verlangt nach Leistung, Expertise und Anpassungsfähigkeit. Prinz Sverre Magnus scheint diese Lektion bereits verstanden zu haben. Mit seinem Schritt ins europäische Ausland und seinem Fokus auf harte Wirtschaftswissenschaften beginnt für ihn nicht nur ein Studium, sondern der erste, entscheidende Akt auf der großen Bühne des globalen Lebens. Die eigentlich spannende Geschichte dieses jungen Mannes beginnt gerade erst, und wir dürfen alle gespannt sein, welche Kapitel er noch schreiben wird.