Peinliche Panne bei “Gefragt – Gejagt”: Jasmin Tabatabai tappt ins Fettnäpfchen – und Leonard Lansink liefert die perfekte Revanche

Es gibt diese seltenen, völlig ungeplanten und deshalb umso kostbareren Momente im deutschen Fernsehen, die kein Drehbuchautor der Welt jemals besser, pointierter oder humorvoller hätte inszenieren können. Es sind genau jene faszinierenden Augenblicke, in denen die oft so unnahbar und perfekt wirkende Illusion der prominenten Fernsehstars plötzliche Risse bekommt und die pure, authentische und schonungslos ehrliche Menschlichkeit zum Vorschein tritt. Gerade in Wissensshows, in denen der intellektuelle Druck auf den Kandidaten enorm lastet und die unerbittlich tickende Uhr im Hintergrund jeden klaren Gedanken zu blockieren droht, entstehen oftmals Situationen, die sich tief in das kollektive Gedächtnis des Publikums einbrennen. Ein solch denkwürdiger, herrlich unangenehmer und zugleich unfassbar charmanter Fernsehmoment ereignete sich am Samstagabend, dem 15. August, in der überaus beliebten ARD-Quizshow „Gefragt – Gejagt“. Was zunächst wie eine ganz gewöhnliche, harmlose Raterunde vor einem Millionenpublikum begann, entwickelte sich innerhalb von nur wenigen, atemlosen Sekunden zu einem furiosen verbalen Schlagabtausch, der nicht nur die anwesenden Studiozuschauer, sondern auch die weite Fernsehlandschaft bestens unterhielt und einmal mehr bewies, warum unvorhersehbares Live-Charakter-Fernsehen so extrem beliebt ist.

Der Samstagabend versprach den treuen Zuschauern des Ersten ein ganz besonderes, abendfüllendes Highlight. Ein groß angelegter „Gefragt – Gejagt“-Marathon stand auf dem Programm, eine extralange Sonderausgabe des von Alexander Bommes überaus charmant, aber auch stets schlagfertig moderierten Erfolgsformats. In der spannenden ersten Spielrunde des Abends trat ein prominent besetztes, vierköpfiges Team an, um sich mutig den knallharten und scheinbar allwissenden professionellen Jägern der Sendung zu stellen. Die Gästeliste an diesem Abend las sich wie ein echtes Who-is-Who der deutschen Fernseh- und Krimilandschaft: Mit von der Partie waren der beliebte Fernsehmoderator Sven Lorig, die renommierte und vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Jasmin Tabatabai, das unverkennbare Gesicht der ZDF-Kultserie „Wilsberg“, Leonard Lansink, sowie die ausdrucksstarke „Polizeiruf 110“-Darstellerin Anneke Kim Sarnau. Ein Team, das reichlich Erfahrung vor der Kamera mitbrachte und von dem man zweifellos ein hohes Maß an Allgemeinbildung sowie ausgeprägte Stressresistenz erwarten durfte. Die Regeln der Show sind dabei ebenso simpel wie gnadenlos: In den extrem rasanten Schnellfragerunden müssen die prominenten Teilnehmer zunächst unter enormem Zeitdruck möglichst viel Geld erspielen, um dieses hart erkämpfte Startkapital anschließend im direkten, nervenaufreibenden Duell gegen den Jäger auf dem überdimensionalen Spielfeld zu verteidigen.

Den Anfang machte die brillante Jasmin Tabatabai. Die Schauspielerin, die für ihre starke Bildschirmpräsenz und ihre tiefgründigen Rollen bekannt ist, startete überaus souverän und beeindruckend stark in ihre persönliche Schnellfragerunde. Ohne großes Zögern lieferte sie eine richtige Antwort nach der anderen und konnte ein überaus beachtliches Ergebnis von satten 5.000 Euro auf ihrem Spielkonto verbuchen. Ein Betrag, mit dem sie absolut selbstbewusst und erhobenen Hauptes in das gefürchtete Eins-gegen-Eins-Duell gehen konnte. Doch auf der anderen Seite des Tisches wartete kein Geringerer als Sebastian Jacoby, einer der profiliertesten, gefürchtetsten und intellektuell schlagkräftigsten Jäger der Sendung. Jacoby ist bekannt für sein enzyklopädisches Wissen und seine unerschütterliche Ruhe. Wenn man ihm gegenübersitzt, zählen plötzlich nicht mehr nur reines Schulwissen und die angesammelte Lebenserfahrung, sondern vor allem die Fähigkeit, unter extremer Beobachtung schnelle, präzise Entscheidungen zu treffen und starke Nerven wie Drahtseile zu bewahren. Genau diese Nerven sollten bei Jasmin Tabatabai jedoch schon in der allerersten Sekunde des Duells auf eine fast schon grausame, aber höchst amüsante Probe gestellt werden.

Bereits die allererste Frage der Auswahlrunde sorgte für eine Situation, mit der wohl absolut niemand im gesamten Studio auch nur ansatzweise gerechnet hatte, am allerwenigsten Jasmin Tabatabai selbst. Die Frage, die gut sichtbar auf dem Bildschirm aufleuchtete und von Alexander Bommes in seiner gewohnt ruhigen Art vorgelesen wurde, lautete: „Die Titelfigur der ZDF-Krimireihe ‚Wilsberg‘ trägt welchen Vornamen?“ Um die Tragweite dieser vermeintlich harmlosen Frage im vollen Umfang zu begreifen, muss man sich die Sitzordnung im Studio von „Gefragt – Gejagt“ einmal ganz genau vor Augen führen. Direkt hinter der Ratenden Jasmin Tabatabai saß niemand Geringeres als Leonard Lansink – exakt jener Charakterdarsteller, der eben diese prominente Titelfigur, den antiquarischen Buchhändler und Privatdetektiv Wilsberg, seit nunmehr fast drei Jahrzehnten im deutschen Fernsehen mit unnachahmlicher Hingabe verkörpert. Er ist Wilsberg. Sein Gesicht ist untrennbar mit dieser Figur verbunden. Wie vom Schicksal selbst inszeniert, wurden der Schauspielerin nun drei Antwortmöglichkeiten zur rettenden Auswahl vorgegeben: A) Ecki, B) Baltas, oder C) Georg.

Es handelte sich um eine elementare Frage über eine der bekanntesten, langlebigsten und erfolgreichsten deutschen Krimireihen überhaupt. Eine Serie, die regelmäßig ein Millionenpublikum vor den Bildschirmen versammelt. Und doch, im gleißenden Licht der Scheinwerfer und unter dem unmittelbaren Druck des Augenblicks, passierte das Unfassbare. Jasmin Tabatabai geriet sichtbar ins Schwimmen. Die ansonsten so resolute und wortgewandte Darstellerin schien sich plötzlich völlig unsicher zu sein. Das Publikum konnte förmlich spüren, wie die Rädchen in ihrem Kopf fieberhaft rotierten, doch die rettende Erinnerung wollte sich einfach nicht einstellen. Anstatt sich möglicherweise auf ihr Bauchgefühl zu verlassen oder die direkte Präsenz ihres Kollegen hinter ihr als unausgesprochene Inspiration zu nutzen, entschied sie sich nach kurzem, qualvollem Zögern schließlich für die Antwort A: „Ecki“. Eine Wahl, die für treue Fans der Serie durchaus eine gewisse, unfreiwillige Komik besaß, denn „Ekki“ (Ekkehardt Talkötter, wunderbar gespielt von Oliver Korittke) ist zwar eine enorm wichtige Hauptfigur in der Welt von Wilsberg, nämlich sein bester Freund und treuer Steuerprüfer, aber eben definitiv nicht der Vorname des titelgebenden Detektivs selbst.

Die unbarmherzige Auflösung der Show ließ nicht lange auf sich warten. Ein rotes Leuchten erhellte das Pult, und das unerbittliche Wort „Falsch“ besiegelte ihr Schicksal bei dieser Frage. Die einzig richtige Antwort wäre selbstverständlich C gewesen: Georg. In genau diesem historischen Augenblick der Fernsehgeschichte verwandelte sich ein eigentlich absolut gewöhnlicher, menschlicher Quizfehler in eine besonders brisante und vor allem zutiefst unangenehme Szene für die Protagonistin. Hätte irgendeine andere Frage, etwa aus dem Bereich der Geografie, der Botanik oder der antiken Geschichte, für derartige Schwierigkeiten gesorgt, wäre das vermutlich kaum weiter aufgefallen oder gar besprochen worden. Doch hier ging es ausgerechnet um die mit Abstand bekannteste Rolle, das absolute Lebenswerk, ihres eigenen Teamkollegen, der den Fehler nur eine Armlänge entfernt live miterleben musste.

Jasmin Tabatabai, die für ihre authentische Art überaus geschätzt wird, versuchte in diesem Moment erst gar nicht, ihre offensichtliche Unsicherheit mit einem aufgesetzten Lachen zu überspielen oder sich mit abstrusen Ausreden herauszureden. Völlig ehrlich und entwaffnend direkt erklärte sie vor laufenden Kameras: „Ich weiß es nicht, ich habe geraten.“ Mit diesem ehrlichen Geständnis wurde jedoch unweigerlich klar: Sie hatte sich nicht etwa nur in der Eile versprochen, sich auf dem Touchscreen verdrückt oder versehentlich zwei Buchstaben verwechselt. Sie kannte den Vornamen der Kultfigur, die ihr Kollege seit über 25 Jahren spielt, tatsächlich schlicht und ergreifend nicht. Und Leonard Lansink saß währenddessen vollkommen regungslos, unmittelbar hinter ihrem Rücken. Tabatabai erkannte die enorme Peinlichkeit der Situation sofort. Sie bemerkte blitzschnell, dass sie hier mit Anlauf in ein kolossales Fettnäpfchen getreten war. Sofort drehte sie sich beschämt, aber auch mit einer bewundernswerten Aufrichtigkeit in seine Richtung um und sagte die magischen Worte: „Ich entschuldige mich.“

Für den routinierten Vollblutschauspieler Leonard Lansink schien dieser kleine, amüsante Zwischenfall jedoch nicht das geringste Problem darzustellen. Wer die Serie Wilsberg kennt, weiß um die stoische, oft etwas brummelige, aber tiefenentspannte Art der Hauptfigur – eine Eigenschaft, die Lansink offenbar auch im echten Leben perfekt beherrscht. Er reagierte vollkommen ruhig, überaus freundlich und ohne auch nur die winzigste Spur von gekränktem Stolz oder Ärger. „Kein Ding“, lautete seine knappe, hanseatisch-trockene Antwort. Mit nur diesen zwei kurzen, unscheinbaren Werten nahm er der potenziell explosiven Situation sofort jegliche Schärfe. Es gab keinen bösen Vorwurf, keine beleidigte Reaktion, kein dramatisches Augenrollen. Alles schien in bester kollegialer Harmonie erledigt zu sein. Das Teamwork stand im Vordergrund, der Fehler war verziehen.

Doch wir befinden uns in einer Samstagabend-Unterhaltungssendung, und in einem solchen Format bleibt eine solch goldene Steilvorlage niemals ungenutzt. Moderator Andreas Bommes, der für seinen messerscharfen Verstand, seinen trockenen Humor und sein hervorragendes Gespür für situative Komik bekannt ist, hatte ganz offensichtlich nicht vor, diesen wunderbaren Moment einfach so unkommentiert vorbeiziehen zu lassen. Ein guter Moderator spürt, wenn die Luft im Studio knistert, und nutzt diese Energie, um das Publikum bestens zu unterhalten. Kurz nachdem Tabatabai ihr Duell beendet hatte, war Leonard Lansink selbst an der Reihe, sich dem Jäger zu stellen. Und genau hier, bevor seine eigentliche, reguläre Fragerunde überhaupt begann, schlug die Stunde von Andreas Bommes. Er richtete eine völlig unerwartete, zusätzliche Frage an den Schauspieler und griff damit den vorherigen Fauxpas von Jasmin Tabatabai mit einer meisterhaften Eleganz wieder auf – diesmal allerdings mit exakt vertauschten Rollen.

Bommes wandte sich mit einem verschmitzten Lächeln an Lansink und sagte: „Bevor wir überhaupt loslegen, würde ich dir die erste Frage stellen: In der ZDF-Serie ‚Letzte Spur Berlin‘ heißt Jasmin Tabatabai Nina…?“ Die Falle war aufgestellt, die Schlinge zog sich zu. Plötzlich, völlig aus dem Nichts, musste Leonard Lansink unter Beweis stellen, wie detailliert er tatsächlich über die filmische Arbeit und die Paraderollen seiner eigenen Kollegin Bescheid wusste. Die Situation war im höchsten Maße brisant und lud zu fantastischer Fernsehunterhaltung ein. Tabatabai konnte den Vornamen seiner bekanntesten Serienfigur nicht nennen. Wenn Lansink nun bei dem Nachnamen ihrer Figur ebenfalls scheitern würde, wäre die peinliche Sache immerhin ausgeglichen – ein Unentschieden im kollegialen Nichtwissen. Wenn er jedoch die Antwort aus dem Stegreif wüsste, würde der vorherige Fehler von Jasmin Tabatabai nur noch schonungsloser verdeutlicht und ihre Wissenslücke umso drastischer unterstrichen werden.

Für einen kurzen, elektrisierenden Moment hielt das gesamte Studio gespannt den Atem an. Die Kameras zoomten auf Lansinks Gesicht. Doch der erfahrene Schauspieler musste ganz offensichtlich keine einzige Sekunde lang überlegen. Wie aus der Pistole geschossen, vollkommen ruhig und mit einer unerschütterlichen Selbstverständlichkeit antwortete er sofort: „Amiri.“ Und exakt das war die goldrichtige Antwort. Kriminalhauptkommissarin Mina Amiri (hier vom Moderator fälschlicherweise Nina genannt, worauf Lansink souverän mit dem korrekten Nachnamen reagierte, ohne den kleinen Fehler des Moderators weiter bloßzustellen) lautet der vollständige Name der komplexen Figur, die Jasmin Tabatabai seit vielen Jahren überaus erfolgreich in der hochspannenden ZDF-Serie „Letzte Spur Berlin“ verkörpert. Leonard Lansink bestand diesen spontanen, unangekündigten Test mit Bravour und lieferte damit die absolut perfekte, humoristische Pointe zu der gesamten, denkwürdigen Szene.

Andreas Bommes ließ sich diese fantastische Gelegenheit natürlich nicht entgehen und vollendete das Meisterwerk der Unterhaltung. Mit einem gewohnt trockenen, leicht sarkastischen Kommentar stichelte er in Richtung der immer noch leicht derangierten Tabatabai: „So kümmert man sich um seine Kollegen.“ Dieser kurze Satz saß perfekt und traf den humorvollen, wunden Punkt zielgenau. Lansink kannte den vollständigen Namen ihrer Serienfigur, er hatte gewissermaßen seine „Hausaufgaben“ gemacht, während Tabatabai kurz zuvor beim absoluten TV-Klassiker Georg Wilsberg eiskalt passen musste. Aus dem Hintergrund des Studios, von der Bank der bereits geretteten Kandidaten, meldete sie sich daraufhin noch einmal reumütig, aber lachend zu Wort: „Ich schäme mich auch immer noch.“

Damit erreichte diese kleine, aber feine Szene ihren emotionalen Höhepunkt. Alle Beteiligten im Studio nahmen den Zwischenfall mit einem wunderbaren Humor auf, doch Jasmin Tabatabai konnte ihre aufrichtige Verlegenheit kaum verbergen, was sie für die Zuschauer nur noch sympathischer machte. Leonard Lansink reagierte als absoluter Gentleman souverän; anstatt den Fehler seiner geschätzten Kollegin genüsslich auszuschlachten oder sie bloßzustellen, blieb er vollkommen entspannt. Andreas Bommes übernahm den frechen, humorvollen Teil und verwandelte die anfänglich peinliche falsche Quizantwort in einen kleinen, liebevollen Schlagabtausch, der das Publikum begeisterte. Gerade deshalb wirkt dieser Moment auch im Nachhinein so unglaublich unterhaltsam. Es braucht im Fernsehen eben nicht immer den laut inszenierten Streit, die gekünstelte Dramatik oder die übertriebenen Reaktionen, um für gute Quoten zu sorgen. Eine einzige falsche Antwort, eine aufrichtige, höfliche Entschuldigung und eine blitzschnell und richtig beantwortete Gegenfrage aus dem Stegreif reichen oftmals völlig aus, um großartiges Entertainment zu bieten.

Zugleich demonstriert diese Szene eindrücklich, wie faszinierend unberechenbar die Dynamik einer echten Quizshow sein kann. Jasmin Tabatabai hatte in der vorangegangenen Schnellfragerunde starke Nerven und ein exzellentes Allgemeinwissen bewiesen, als sie 5.000 Euro erspielte. Doch schon die allererste Frage im entscheidenden Duell brachte sie ins Straucheln. Und das nicht etwa wegen eines hochkomplexen medizinischen Fachbegriffs, einer schwierigen historischen Jahreszahl oder einer verstrickten mathematischen Formel, sondern schlichtweg wegen des einfachen Vornamens einer allseits bekannten Fernsehfigur, deren Verkörperer auch noch leibhaftig in ihrem Nacken saß.

Am Ende bleibt von diesem langen Fernsehabend eine Szene in bester Erinnerung, die weniger durch das eigentliche, intellektuelle Quizwissen glänzt, als vielmehr durch die zutiefst menschlichen und ungeschriebenen Reaktionen der beteiligten Prominenten. Jasmin Tabatabais ehrliche Verlegenheit und Aufrichtigkeit, Leonard Lansinks tiefenentspannte, kollegiale Haltung und Andreas Bommes’ pointierter, trockener Humor bilden ein meisterhaftes Triumvirat der Fernsehunterhaltung. Manchmal braucht es im Fernsehen keine gigantische, laute Sensation. Es genügt eine einzige, harmlose falsche Antwort im denkbar schlechtesten Moment, um die Zuschauer zu faszinieren. Und eines dürfte nach diesem denkwürdigen Abend absolut und unumstößlich sicher sein: Den Vornamen Georg wird Jasmin Tabatabai in ihrem gesamten Leben vermutlich nie wieder vergessen.

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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