Der große Abschied und ein überraschender Lebenstraum: Wie Stefan Mross und Eva Luginger jetzt ihren radikalen Neuanfang planen
Es gibt diese fest verankerten Konstanten in der deutschen Fernsehlandschaft, von denen man lange Zeit fälschlicherweise glaubt, sie würden für die Ewigkeit existieren. Formate, die das Wochenende prägen, Gesichter, die über Jahrzehnte hinweg vertraut durch das Wohnzimmer flimmern, und Moderatoren, die zu echten Institutionen geworden sind. Doch der harte Wandel der Zeit, veränderte Senderstrategien und frische Brise im Programm machen vor niemandem Halt – selbst vor den ganz großen Lieblingen des Publikums nicht. Einer, der dieses unerbittliche Gesetz des Showbusiness nun am eigenen Leib zu spüren bekommt, ist Stefan Mross. Im September steht dem beliebten Entertainer ein schwerer, historischer Gang bevor. Nach über dreißig unglaublichen Jahren muss er sich von seiner absolut geliebten und kultigen Musikshow „Immer wieder sonntags“ verabschieden. Ein Abschied, der Millionen von treuen Zuschauern das Herz bricht, besonders weil er ausgerechnet zum aktuellen Zeitpunkt absolute Rekordwerte bei den TV-Quoten feiert und auf dem Gipfel des Erfolgs steht. Doch wie geht es für den Vollblutmusiker nach diesem massiven Einschnitt weiter? Wer nun befürchtet hat, der beliebte Moderator könnte in ein tiefes Loch fallen oder sich klammheimlich aus der Öffentlichkeit zurückziehen, der irrt sich gewaltig. An der Seite seiner Lebensgefährtin Eva Luginger schmiedet Stefan Mross bereits große, überraschende Pläne für einen völlig neuen Lebensabschnitt.
Um zu verstehen, mit welcher Entschlossenheit der charmante Bayer an seine Zukunft herangeht, lohnt sich ein Blick auf seine unbestrittene Natur als Kämpfer. Sorgen um seine berufliche oder private Zukunft muss man sich jedenfalls absolut nicht machen, wie seine Partnerin Eva Luginger kürzlich in einem sehr offenen und ehrlichen Interview mit dem bekannten Magazin „Neue Woche“ anklingen ließ. Die 38-jährige Sängerin, die selbst fest im Musikgeschäft verwurzelt ist und Stefan in allen Lebenslagen den Rücken freihält, zeichnet ein klares Bild ihres Lebensgefährten. „Stefan ist ein echter Macher, sonst würde er diesen anspruchsvollen Beruf nicht schon seit fast 38 Jahren so extrem erfolgreich ausüben“, schwärmt sie voller Bewunderung und Stolz. Auf die brennende Frage, wie es denn nach dem schmerzhaften Abschied von der Sonntagsshow für ihn weitergehen soll, hat sie eine Antwort parat, die aufhorchen lässt. Sie verrät, dass die beiden keineswegs die Hände in den Schoß legen wollen, sondern ganz konkrete, fast schon idyllische Visionen hegen. „Unser größter Traum ist nach wie vor ein eigener Campingplatz mit einer kleinen, gemütlichen Gastronomie“, offenbart Eva Luginger und lässt damit die Herzen aller Natur- und Campingfans höherschlagen.

Dieser vermeintlich ungewöhnliche Wunsch, dem turbulenten Rampenlicht zeitweise den Rücken zuzukehren und sich stattdessen dem bodenständigen, naturnahen Leben zu widmen, kommt für enge Vertraute keineswegs völlig überraschend. Stefan Mross selbst hatte bereits im Oktober des vergangenen Jahres in einem sehr persönlichen und tiefgründigen Interview mit der Tageszeitung „Bild“ von genau diesem großen Lebenstraum berichtet. Damals schwärmte er mit leuchtenden Augen davon, eines Tages im wunderschönen, bayerischen Chiemgau seinen eigenen Campingplatz zu eröffnen und dort Gäste zu bewirten. Bei diesen Gedanken schwelgte der Moderator in den glücklichsten Erinnerungen seiner eigenen Kindheit. Er erzählte, wie er damals mit seiner Familie und dem Wohnwagen oder ganz klassisch mit dem Zelt durch die Gegend gereist war und die Sommer in vollen Zügen genoss. „Mein Bruder und ich waren den ganzen Tag draußen in der Natur, wir sind geschwommen, haben schwarz gefischt und sind stundenlang mit dem Kanu gefahren – das waren absolut traumhafte Erinnerungen“, erinnerte er sich damals wehmütig.
Doch die idyllischen Erinnerungen an das Leben auf dem Campingplatz beschränken sich bei Stefan Mross keineswegs nur auf die langen Sommerferien. Auch die ganz normalen Wochenenden seiner Kindheit verbrachte er fast ausnahmslos an diesen besonderen Plätzen, wie er gerne erzählt. Damals hatten sie einen festen, heiß geliebten Wohnmobilplatz im österreichischen Salzkammergut direkt am malerischen Mondsee. Es war ein eisernes Ritual: Jeden Freitagmittag, direkt nach dem letzten Schulgong, packten die Eltern die Kinder samt Sack und Pack ins Auto, und es ging los Richtung Freiheit und Natur. Erst am späten Sonntagabend, wenn die Batterien wieder aufgeladen waren, kehrten sie nach Hause zurück. Wenn man diese unzählbaren, wunderschönen Erinnerungen an die Kindheit und Jugend betrachtet, ist es absolut kein Wunder, dass der erfolgreiche Fernsehstar den tiefen Wunsch hegt, diesen besonderen Zauber eines Tages selbst festzuhalten und einen eigenen Campingplatz zu besitzen. Es ist eine Rückkehr zu den ureigenen Wurzeln, zu einem Leben, in dem materielle Dinge und Scheinwerferlicht keine Rolle spielen, sondern ehrliche Gastfreundschaft, frische Luft und der direkte Draht zur Natur zählen.
Ob dieser romantische Traum von der eigenen Zeltwiese und dem kleinen Gasthof nun allerdings zwangsläufig bedeutet, dass sich Stefan Mross nach dem offiziellen Ende von „Immer wieder sonntags“ komplett und für immer aus dem harten Showgeschäft zurückziehen wird, darf stark bezweifelt werden. Ein Vollblutentertainer, der die Bühne seit seiner frühesten Jugend im Blut hat, kann und will vermutlich gar nicht ganz ohne den Applaus des Publikums leben. In den vergangenen Wochen und Monaten gab es bereits immer wieder spannende Spekulationen und intensive Gespräche über mögliche neue Engagements bei verschiedenen Fernsehsendern. So wurde in Branchenkreisen bereits heiß darüber spekuliert, ob Mross vielleicht schon bald beim neuen, rasant wachsenden Ü50-Sender Sat.2 landen und dort ein völlig neues, maßgeschneidertes Format präsentieren könnte. Gespräche mit den Verantwortlichen der Privatsender hat es laut internen Berichten bereits gegeben, und der Moderator selbst hat in Interviews durchblicken lassen, dass er für spannende, neue Herausforderungen absolut offen ist.

Die Kombination aus jahrzehntelanger Fernseherfahrung, enormem Publikumsmagneten-Status und dem handfesten Wunsch nach einem ganz bodenständigen privaten Ausgleich zeigt einmal mehr, wie facettenreich Stefan Mross als Mensch tatsächlich ist. Er ist eben nicht nur der Mann für die großen, bunten Samstagabendshows und den sonntäglichen Schlagerzauber, sondern auch ein bodenständiger Typ, der es liebt, anzupacken, zu werkeln und Verantwortung zu übernehmen. An der Seite von Eva Luginger hat er eine starke, unterstützende Partnerin gefunden, die ihn in all seinen Plänen bedingungslos bestärkt – egal ob es um die Rückkehr ins TV-Studio oder um den Bau des lang ersehnten Campingplatzes in den bayerischen Voralpen geht.
Der bevorstehende Abschied im September wird zweifellos eine emotionale Zäsur darstellen, sowohl für den Moderator als auch für seine treuen Fans, die ihn Sonntag für Sonntag in ihre Häuser gelassen haben. Doch wie das Leben so spielt: Jedes Ende ist zugleich auch der unaufhaltsame Beginn von etwas Neuem. Stefan Mross schlägt ein neues Kapitel auf, und die Vorzeichen könnten kaum spannender sein. Ob auf der großen Mattscheibe bei einem neuen Sender oder mit dem Zollstock in der Hand auf dem eigenen Campingplatz im Chiemgau – der Mann mit dem Lausbuben-Lächeln wird seinen Weg mit Sicherheit machen. Die Fans dürfen gespannt sein, welche großen Pläne die beiden in den kommenden Monaten noch in die Tat umsetzen werden. Eines steht nach all den Jahren im Rampenlicht jedenfalls fest: Langweilig wird es an der Seite von Stefan Mross garantiert niemals werden.