Bastian Schweinsteiger wird im Live-TV knallrot: Esther Sedlaczek sorgt für peinlich berührten Kult-Moment beim DFB-Pokal

Der deutsche Fußball ist endlich wieder aus der Sommerpause erwacht, und mit ihm kehren jene Abende zurück, die den Fans so sehr gefehlt haben. Wenn das Flutlicht angeht, der Geruch von frisch gemähtem Rasen und Bratwurst durch die Stadien zieht und die großen Favoriten bei den vermeintlich kleinen Underdogs in der Provinz antreten müssen, dann ist wieder Zeit für den DFB-Pokal. Es ist der Wettbewerb der großen Träume, der bitteren Tränen und der unerwarteten Sensationen. Doch nicht nur auf dem grünen Rasen wurde zum Auftakt der neuen Pflichtspielsaison absolute Höchstspannung geboten. Auch auf den Fernsehbildschirmen der Nation kam es zu einem Comeback, auf das Millionen von Zuschauern gewartet hatten: Das beliebte ARD-Duo Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger meldete sich zum Dienst zurück. Und wer befürchtet hatte, dass die beiden nach ihrer langen, gemeinsamen Moderationszeit während des großen Sommer-Turniers vielleicht ein wenig “fernsehmüde” sein könnten, wurde bereits in den ersten Sendeminuten eines Besseren belehrt. Es flogen die verbalen Fetzen – liebevoll, frech und hochgradig unterhaltsam.

Der Anlass für ihre Rückkehr war ein echter Pokal-Klassiker. In der ersten Runde des DFB-Pokals traf der Regionalligist Hallescher FC auf den stolzen Bundesliga-Aufsteiger und Traditionsclub FC Schalke 04. Ein Spiel, das unter dem tiefen, schwarzen Himmel von Halle alles versprach, was den Pokal so magisch macht. Doch bevor der Ball überhaupt rollte, richteten sich die Scheinwerfer der ARD auf das Moderationspult, an dem das “Traumpaar” der deutschen Sportberichterstattung Stellung bezogen hatte. Fünf Wochen lang hatten Sedlaczek und Schweinsteiger im Juni und Juli die Wohnzimmer der Republik mit ihren Analysen, ihren Diskussionen und ihrem unverwechselbaren Geplänkel von der Weltmeisterschaft bereichert. Nun, im späten August, begegneten sie sich am Spielfeldrand wieder.

Die Begrüßung fiel so aus, wie man es von den beiden gewohnt ist: herzlich, aber mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus. Esther Sedlaczek, die sich in der Sommerpause intensiv ihrer Familie und ihrem Kind gewidmet hatte, eröffnete die Sendung hochprofessionell und merkte mit einem freundlichen Lächeln an, dass der ehemalige Weltmeister an ihrer Seite äußerst erholt aussehe. Eine charmante Vorlage, die der frühere Kapitän der deutschen Nationalmannschaft jedoch nicht für ein schnödes “Dankeschön” nutzte. Schweinsteiger, der auf dem Spielfeld stets für seine kompromisslose Zweikampfführung bekannt war, packte auch rhetorisch direkt die Grätsche aus. „Also, fünf Wochen war schon anstrengend mit dir. Ich bräuchte eigentlich noch eine Woche“, konterte er trocken. Ein Spruch, der im Studio und bei den Zuschauern an den Bildschirmen sofort für Lacher sorgte. Es ist genau diese entwaffnende, ungefilterte Ehrlichkeit und der Mut zur gegenseitigen Frotzelei, die das Duo Sedlaczek/Schweinsteiger so unfassbar populär machen. Sie brechen das oft so starre, bierernste Korsett des Sportjournalismus auf und bringen eine Leichtigkeit in die Übertragung, die sich anfühlt, als würde man mit zwei guten Freunden in der Kneipe stehen und über Fußball philosophieren.

Doch der wahre Höhepunkt der Übertragung sollte nicht vor, sondern erst lange nach dem Abpfiff stattfinden. Das Spiel selbst hatte gehalten, was es versprach. Der Hallesche FC lieferte den hochfavorisierten Schalkern einen erbitterten Kampf, der erst in der Verlängerung entschieden wurde. Mit einem am Ende mühevollen, aber doch verdienten 5:2-Erfolg buchte Schalke 04 das Ticket für die zweite Pokalrunde. Als das Spiel abgepfiffen war, nutzte die ARD die Gelegenheit, um die Zuschauer mit Zusammenfassungen anderer packender Partien zu versorgen. Gezeigt wurde unter anderem der hart umkämpfte 2:1-Erfolg des 1. FC Köln bei den Würzburger Kickers – ein weiteres Beispiel dafür, wie schwer sich die Großen oft gegen die vermeintlich Kleinen tun.

Als die Regie nach diesem packenden Zusammenschnitt das Bild wieder live zurück in das Stadion nach Halle schaltete, hatte sich die Kulisse drastisch verändert. Die hellen Flutlichter strahlten noch immer, doch die Ränge des Stadions hatten sich merklich geleert. Die meisten Fans befanden sich längst auf dem Heimweg. Doch eben nur die meisten. Eine nicht zu übersehende, lautstarke Gruppe von Anhängern hatte sich hinter dem gläsernen Moderationspult der ARD versammelt. Sie waren geblieben, um einen Blick auf Esther Sedlaczek und vor allem auf Bastian Schweinsteiger zu erhaschen. Und sie blieben nicht stumm. Aus dem Hintergrund schallten unüberhörbare Sprechchöre durch das Stadionrund, die unverkennbar dem Helden von Rio 2014 galten.

Es ist eine faszinierende Dynamik, die sich in solchen Momenten entfaltet. Bastian Schweinsteiger, der Mann, der im Finale der Weltmeisterschaft 2014 im legendären Maracanã-Stadion mit blutender Platzwunde unter dem Auge weiterspielte, der sich gegen die argentinische Offensive aufrieb, bis er kaum noch stehen konnte, und der von Millionen als der ultimative “Fußballgott” und Inbegriff des deutschen Kampfgeistes gefeiert wird, zeigte in diesem Moment eine völlig andere, herrlich verletzliche Seite.

Esther Sedlaczek, mit dem untrüglichen Gespür einer absoluten Spitzenmoderatorin, ließ diesen Moment natürlich nicht unkommentiert vorbeistreichen. Sie informierte die Fernsehzuschauer darüber, was in der Zwischenzeit während der Einspieler im Stadion passiert war. „Bastian Schweinsteiger kann sich hier schöne Sprechchöre über sich anhören“, moderierte sie an, während der Lärm im Hintergrund unüberhörbar war. Dann drehte sie sich mit einem provokanten, überaus breiten Grinsen direkt zu ihrem Experten um, musterte ihn und feuerte ihren verbalen Pfeil ab: „Du wirst ja fast schon rot, ne? Na gut, wollte ich nur mal so festhalten.“

Die Reaktion des Weltmeisters war ein echtes Stück Fernsehgold. Anstatt den coolen Star zu mimen, winkend ins Publikum zu lächeln oder einen souveränen Spruch zurückzuwerfen, fehlten Schweinsteiger für einen kurzen, ehrlichen Moment schlichtweg die Worte. Der große, unbezwingbare Basti war sprachlos. Er lachte verlegen, wand sich ein wenig auf seinem Stuhl und versuchte schließlich, sein vor Scham leicht errötetes Gesicht hinter seinem großen ARD-Mikrofon zu verstecken. Er wirkte peinlich berührt – auf die denkbar sympathischste Art und Weise.

Es ist genau diese Diskrepanz, die Schweinsteiger beim Publikum so beliebt macht. Auf der einen Seite die Aura der absoluten Legende, auf der anderen Seite ein Mann, dem direkte, laute Lobhudelei ins Gesicht spürbar unangenehm ist. Esther Sedlaczek kostete ihren kleinen Triumph voll aus. „Kannst du dir auch mal anhören und genießen“, schob sie väterlich, aber mit einem Schalk im Nacken, hinterher. Doch auch darauf fand der ehemalige Bayern-Profi keine Antwort. Er blieb hinter seinem Mikrofon vergraben, lachte leise und ließ die Situation über sich ergehen. Welche spezifischen Lieder oder Sprechchöre die Fans da im Hintergrund intonierten und ihren Kollegen derart aus dem Konzept brachten, verriet die Moderatorin leider nicht im Detail, was die Fantasie der TV-Zuschauer natürlich nur noch mehr beflügelte.

Schließlich erlöste Sedlaczek den errötenden Weltmeister aus seiner misslichen Lage. Mit der gewohnten Souveränität lenkte sie die Aufmerksamkeit des Publikums zurück auf das sportliche Geschehen und moderierte den nächsten Beitrag an. Es ging um den unfassbaren Duselsieg des VfL Wolfsburg, der sich gegen den tapfer kämpfenden Regionalligisten VSG Altglienicke extrem schwergetan hatte und sich erst nach einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen in die nächste Runde zittern konnte. Man konnte förmlich hören, wie Schweinsteiger innerlich aufatmete. Später am Abend, als die Sendung fortschritt, rutschte ihm in einem anderen Kontext der Satz „Ich dachte, ich muss sterben“ heraus – ein Zitat, das sinnbildlich auch wunderbar zu seinem peinlich berührten Moment am Pult gepasst hätte.

Dieser Abend in Halle hat eindrucksvoll bewiesen, warum das Duo Sedlaczek/Schweinsteiger aus der deutschen Sportfernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken ist. In einer Zeit, in der Sportübertragungen oft mit taktischen Daten, Heatmaps, Expected-Goals-Werten und hochkomplexen Analysen überladen werden, bringen diese beiden den Faktor Menschlichkeit zurück auf den Bildschirm. Esther Sedlaczek hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der profiliertesten Sportjournalistinnen des Landes entwickelt. Sie scheut sich nicht davor, kritische Fragen zu stellen, glänzt durch immenses Fachwissen und besitzt vor allem das richtige Timing für Humor. Sie weiß genau, welche Knöpfe sie bei ihrem Experten drücken muss, um ihn aus der Reserve zu locken.

EM: Bastian Schweinsteiger für Moderation mit Esther Sedlaczek kritisiert

Bastian Schweinsteiger wiederum hat nach anfänglichen Holperern in seiner TV-Karriere seine ganz eigene Rolle gefunden. Er versucht nicht, den intellektuellen Chef-Analytiker zu spielen, sondern punktet mit seiner immensen Erfahrung, seinen Anekdoten aus der Kabine und seinem unverfälschten Blick auf den Sport. Wenn er Esther Sedlaczek aufzieht, dann geschieht das nie aus Boshaftigkeit, sondern aus jenem kameradschaftlichen Instinkt, den er jahrelang in den Umkleidekabinen der Weltklasse-Teams in München und Manchester gepflegt hat.

Die Zuschauer spüren diese Authentizität. Wenn ein Weltmeister, der alles gewonnen hat, was es im europäischen und internationalen Fußball zu gewinnen gibt, vor einem Millionenpublikum rot anläuft, weil ein paar Dutzend Fans im nieseligen Halle seinen Namen singen, dann ist das ein Moment der puren Echtheit. Es zeigt, dass unter der harten Schale des Profisportlers noch immer der Junge aus Kolbermoor steckt, der den Fußball liebt und der sich über Zuneigung freut, sie aber gleichzeitig mit einer wunderbaren Bescheidenheit aufnimmt.

Für die ARD ist dieses Team ein absoluter Glücksfall. Die Mischung aus harter Pokal-Berichterstattung, bei der Amateure über sich hinauswachsen und Profis an den Rande der Verzweiflung getrieben werden, und diesem augenzwinkernden Entertainment-Faktor am Pult ist das perfekte Rezept für einen gelungenen Fernsehabend. Wenn der DFB-Pokal in den kommenden Monaten in die nächsten Runden geht und die Temperaturen sinken, können wir uns sicher sein: An der Seitenlinie, egal wie kalt der Wind auch weht, wird das Duo Sedlaczek/Schweinsteiger wieder stehen, frieren, analysieren – und sich ganz sicher wieder den einen oder anderen verbalen Schlagabtausch liefern. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: „War schon anstrengend mit dir!“

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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